Häufig gestellte Fragen
Häufig gestellte Fragen
Ja – das automatisierte Be- und Entladen von LKW ist die Kernkompetenz unseres Flurfördersystems. Die HEBIO-Roboter fahren autonom in den Laderaum, nehmen Europaletten auf und transportieren sie ins Lager – und umgekehrt.
Durch die parallelisierte Ent- und Beladung mit mehreren im Schwarm arbeitenden Robotern spart HEBIO erheblich Zeit. Ein Sattelauflieger kann in wenigen Minuten vollständig entladen werden – bei deutlich geringerem Personaleinsatz.
Ein einzelner der paarweise agierenden Roboter ist exakt so dimensioniert, dass er in der Öffnung einer Europalette verschwindet: 120 × 20 × 9 cm (L × B × H). Durch das kompakte Design sind selbst engste Lagergassen befahrbar.
Bei mittlerer Auslastung zeigen erste Tests und Berechnungen eine Laufzeit von 6–8 Stunden pro Ladezyklus – ausreichend für eine komplette Schicht im Dauerbetrieb.
Ein einzelner Roboter hat ein Eigengewicht von unter 50 kg und ist damit leicht zu handhaben.
Die maximale Traglast ist auf 2.000 kg ausgelegt, um ausreichend Reserve auch für überladene Paletten zu bieten.
Ja – um das System zu schützen, verwiegt der Roboter die beförderte Ware direkt. So können Aussagen zu Menge und Vollständigkeit des Ladungsträgers getroffen werden.
In erster Linie werden die gängigen Versionen der Europalette unterstützt. Zukünftig sind auch Multipaletten-Unterstützung (Doppelpaletten oder Vierfachpaletten) geplant.
Die benötigte Infrastruktur hält sich in Grenzen: HEBIO nutzt einen Mix aus WLAN und Funknetz zur Datenübertragung. Da die im Roboter verbaute Sensorik zur Koordination und Steuerung ausreicht, werden keine Leitstreifen im Boden oder vergleichbare bauliche Eingriffe benötigt.
Ja – HEBIO nutzt Time-of-Flight-Sensoren (ToF) zur Distanzbestimmung, gepaart mit Kameras zur sicheren Paletten- und Hinderniserkennung.
Die Inbetriebnahme ist schlank gehalten: Nach einer kurzen Vermessung des Lagers und der Definition der Arbeitszonen in unserer Software ist das System einsatzbereit. Die Einweisung der Mitarbeiter erfolgt direkt vor Ort.
Ja – HEBIO navigiert autonom in den zugewiesenen Zonen zwischen LKW und Wareneingang. Der Roboter erkennt selbstständig Hindernisse, hält an und kann diese bei Bedarf auch umfahren.
Die Ware wird mittels QR- bzw. Barcode-Erkennung identifiziert. Auch RFID und NFC-Tags können als Alternative verwendet werden.
Ja – HEBIO lässt sich auch für weiterführende Prozesse im Lager nutzen und ist nicht auf reine Be- und Entladevorgänge an LKW beschränkt.
Durch unser Sensorkonzept kann HEBIO Paletten zentimetergenau platzieren.
HEBIO nutzt einen omnidirektionalen Antrieb, der Drehen auf der Stelle und seitliches Fahren ermöglicht. Damit können Paletten präzise aneinandergereiht werden – auch innerhalb eines LKW.
Nein – da HEBIO als autonomes Flurfördersystem nach ISO 3691-4 konzipiert ist, wird kein Staplerführerschein benötigt. Eine Einweisung in die Bedienung der Software und die Sicherheitsvorschriften erfolgt im Rahmen des Onboardings.
Gerne – setzen Sie sich mit uns in Verbindungxcdf, und wir finden eine Möglichkeit, Ihnen das System in Aktion zu zeigen.
Ja – die Roboter sind für den Coworking-Betrieb ausgelegt und machen durch optische sowie akustische Signale auf sich aufmerksam.
Ja – Hindernisse werden durch die verbauten Sensoren zuverlässig erkannt, und der Roboter reagiert situationsbedingt (Stopp oder Umfahren).
Nein – das Mitfahren auf dem Roboter ist aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Wer trotzdem unbedingt fahren möchte: Ab einer Bestellung von 10 Paaren legen wir ein Skateboard bei ;)
Ja – HEBIO ist VDA-5050-kompatibel, um eine möglichst leichte Integration in bestehende Leitsysteme zu ermöglichen.
HEBIO setzt auf einen Mix aus Kameras, Time-of-Flight-Sensoren (LiDAR) und Optical-Flow-Sensoren für Navigation, Hindernis- und Palettenerkennung.
Grundsätzlich spricht nichts gegen einen Einsatz im öffentlichen Sektor, sofern die geltenden Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.
Die HEBIO-Steuerung basiert auf ROS 2 – dem in der AMR- und AGV-Branche etablierten Robotik-Framework.
Ja – wir unterstützen Sie mit einer Schnittstellendokumentation und können nach Absprache auch tiefergehende Anbindungen an Ihre IT-Infrastruktur realisieren.
Nein – HEBIO ist für den Innenbereich und flache Böden konzipiert. Grober Schmutz oder unebenes Terrain würden zu erhöhtem Verschleiß und Ungenauigkeiten führen.
Das Ziel ist es, den Roboter auch in TK-Abteilungen bei bis zu −20 °C einsetzen zu können.
Ja – um eine möglichst hohe Uptime des Systems zu gewährleisten, ist HEBIO so konzipiert, dass Routinewartungen vom Kunden selbst durchgeführt werden können.
Die Anzahl richtet sich nach der Lagergröße. Ziel ist es, mit bis zu 33 Roboterpaaren einen LKW in kürzester Zeit vollständig zu entladen.
Im Coworking-Betrieb mit Menschen ist die Maximalgeschwindigkeit auf 1,5 m/s begrenzt, um jederzeit sicheres Arbeiten zu gewährleisten.
Ein flacher Betonboden wird vorausgesetzt, wie er in Lagerhallen üblich ist. Größere Unebenheiten können zu erhöhtem Verschleiß am System führen.
Die maximal bewältigbare Rampenneigung wird derzeit mit verschiedenen Lastgewichten ermittelt und anschließend spezifiziert.
Ja – HEBIO ist darauf ausgelegt, sich leicht an bestehende ERP-, WMS- und MES-Systeme (u.a. SAP) anbinden zu lassen.
Nein – die Steuerung kann wahlweise lokal auf Ihrem eigenen Server (on-premise), bei einem Cloud-Anbieter (AWS, Google Cloud, Azure) oder durch uns gehostet werden.
Ja – HEBIO wird mit einem Fleet-Management-System ausgeliefert, über das sich Status der Roboter anzeigen, Lagerzonen definieren sowie Aufträge und Laderampen zuweisen lassen.
Ja – sofern das System über eine Internetanbindung verfügt, ist ein Remote-Zugriff für Diagnose und Wartung möglich.
Die Roboter machen durch optische und akustische Signale auf sich aufmerksam und verfügen über eine sensorbasierte Hinderniserkennung, die ein sicheres Zusammenarbeiten nach ISO 3691-4 ermöglicht.
Ja – jeder Roboter ist mit einem Not-Aus-System gemäß ISO 3691-4 ausgestattet.
Der Hubmechanismus bleibt in der angehobenen Position, falls der Roboter gerade eine Last bewegt, da das System selbsthemmend konstruiert ist.
Wir entwickeln kundenspezifische Strategien – ob Kauf oder Robotics-as-a-Service (RaaS), wir finden das passende Modell für Sie.
Ja – es ist denkbar, Zuschüsse von Bund oder Land zu erhalten. Dies richtet sich jedoch immer nach den individuellen Gegebenheiten des Unternehmens.
Durch den Zweizinken-Ansatz unterscheidet sich HEBIO grundlegend: Paletten können nicht nur unterfahren, sondern auch durchfahren werden – das ermöglicht eine deutlich kompaktere und flexiblere Handhabung.
Durch den geringeren Fußabdruck kann HEBIO auch in Umgebungen mit wenig Spielraum eingesetzt werden, da kein Aufbau über die Abmaße der Europalette hinausragt. Mehrere Roboterpaare können zudem als Schwarm gleichzeitig mehrere Paletten aus einem LKW entladen.
Ja – genau darin liegt die Besonderheit: Das System lässt sich nahtlos in bestehende Lager- und IT-Infrastrukturen integrieren.
Über unsere browserbasierte Software können Zonen spielend leicht neu angelegt oder angepasst werden. Zusätzlich aktualisiert sich die Lagerkarte dank der verbauten Sensoren automatisch. Das ist ein großer Vorteil für Lager mit Projektlogistik, wechselnden Anforderungen oder stark dynamischen Prozessen.
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